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Impfen

 

Das Impfthema ist eines der Gesundheitsthemen, die zur Zeit sehr kontrovers öffentlich diskutiert werden. Wie es bei öffentlichen Diskussionen üblich ist, sind Sachargumente weitestgehend in den Hintergrund getreten. Seitens der Befürworter wird häufig mit den Angstargumenten der Versicherungsvertreter  argumentiert („Stellen sie sich mal vor, das und das passiert …“), und viele Impfgegner nehmen das zum Anlass, mal wieder die so genannte Schulmedizin in Bausch und Bogen zu verdammen. Darüber kann man sich zwar vortrefflich ereifern, letztendlich führt das aber zu nichts.

 

Wohlgemerkt: Es geht bei diesem Thema nicht darum, ob man eine linke oder rechte Partei wählt oder ob die Krankenkassenbeiträge um 0,5 Prozent erhöht werden. Es geht darum, ob sich jemand einer medizinischen Behandlung unterzieht, die Auswirkungen auf den gesamten Organismus hat und die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Wenn sich nun ein erwachsener Mensch für oder gegen eine Impfung entscheidet, dann ist das allein seine Sache. Er hat die Möglichkeit, sich vorher über Nutzen und Risiken zu informieren. Ganz anders sieht das aus, wenn es um minderjährige Kinder geht. Diese haben nicht die Möglichkeit sich zu informieren, und selbst wenn, sie können die Entscheidung nicht allein treffen. Sie haben aber ein Leben lang die Folgen zu (er-)tragen, im positiven wie im negativen. Die juristische Verantwortung liegt einzig und allein bei den Erziehungsberechtigten. Nicht der Arzt, der die Impfung durchführt, ist verantwortlich für einen eventuellen Impfschaden, sondern allein die Eltern! Der Arzt haftet nur dann, wenn er nicht oder falsch aufgeklärt hat.

 

Diese Tatsache ist vielen Eltern nicht bekannt. Für diese Eltern und auch für die wachsende Zahl der anderen, die zwar um ihre Verantwortung wissen aber durch das viele Für und Wider der Impfdiskussion völlig verunsichert sind, stehen im folgenden einige einfache Tipps, die die Entscheidung, ob sie ihr Kind impfen lassen oder nicht, vielleicht etwas erleichtern können:

 

  • Informieren Sie sich. Es gibt bereits einen Haufen Literatur zu dem Thema, das auch für medizinische Laien gut verständlich ist. Außerdem gibt es das Internet. Sehen Sie sich besonders die Sachargumente sowohl der Impfbefürworter als auch der Impfgegner genau an.
  • Fragen Sie alte Leute, für die das Durchmachen der Kinderkrankheiten noch normal war, ob die jemanden kennen, der an einer dieser Krankheiten gestorben ist oder bleibende Schäden davongetragen hat.
  • Jeder Arzt, der eine Impfung durchführt, ist verpflichtet, vorher über den Nutzen und über die Risiken aufzuklären. Fragen Sie den Arzt nach Zahlen: Wie hoch ist das Risiko, durch eine Kinderkrankheit (z.B. Masern oder Mumps) einen bleibenden Schaden zu bekommen; und wie hoch ist das Risiko, dass eine der Nebenwirkungen, die in der Packungsbeilage des Impfserums beschrieben sind, eintritt. Wenn er diese Fragen nicht befriedigend beantworten kann, lassen Sie die Impfung an dem Tag bitte nicht durchführen. Bitten Sie den Arzt vielmehr, sich zu informieren.
  • Wenn Sie sich für die Impfung entscheiden, lassen Sie sich von dem impfenden Arzt schriftlich bestätigen, über welche Risiken er sie aufgeklärt hat. Das ist kein ungebührliches Verlangen; Ärzte machen das auch, wenn sie sich rechtlich absichern wollen (z.B. vor operativen Eingriffen). 
    Muster für eine Impfbescheinigung
  • Besonders risikoreich ist eine Impfung, wenn der Patient zum Zeitpunkt der Impfung gerade einen Infekt hat. Manchmal liegt ein Infekt vor, ohne dass Symptome sichtbar sind. Lassen Sie sich auch die Infektfreiheit Ihres Kindes schriftlich bestätigen!!!
  • Das Wichtigste: Hören Sie auf Ihren Bauch!

 

Nachfolgend sind die Hauptargumente der Impfbefürworter und -gegner aufgezählt.

 

Die Impfbefürworter argumentieren:

  • Kinderkrankheiten können schlimme Komplikationen haben. Beispielsweise können Jungen nach Mumps unfruchtbar werden. Die Masern können eine schlimme Hirnerkrankung, die Masernenzephalitis nach sich ziehen.
  • Krankheiten, die man verhindern kann, sollte man auch verhindern.
  • Impfen ist völlig unschädlich, und durch Impfen wird sogar das Immunsystem gestärkt.
  • Nur durch das Impfen erklärt sich der Rückgang der „Volksseuchen“ wie Masern, Mumps, Tuberkulose u.a.

 

Die Impfgegner argumentieren:

  • In Deutschland gibt es keine gesetzliche Impfpflicht.
  • Es gibt keine wissenschaftliche Untersuchung, die die Wirksamkeit von Impfungen nachweist. Der Rückgang der Volksseuchen ist allein eine Folge verbesserter Lebensumstände, wie z.B. Hygiene und Ernährung.
  • Der kindliche Organismus benötigt das Durchmachen der Kinderkrankheiten, um ein gesundes Immunsystem auszubilden. Ansonsten werden Allergien begünstigt.
  • Impfen schwächt das Immunsystem.
  • Impfsera enthalten hochgiftige Bestandteile wie Quecksilberverbindungen,  Aluminiumsalze und sogar Antibiotika, die dem Kind schwere körperliche und sogar geistige Schäden zufügen können.
  • Insbesondere durch die Gabe von Mehrfachimpfstoffen wird der kindliche Organismus in einer Weise belastet, wie das bei einer natürlichen Infektion nie passieren kann.

 

Auf der Seite Links finden Sie Internet-Adressen zum Thema.

Ich habe versucht Web-Adressen von Befürwortern und Gegnern des Impfens zu finden.

Zu Impfbefürwortern konnte ich aber leider nur Websites finden, hinter denen Hersteller von Impfsera stehen. Unabhängige wissenschaftliche Stellungnahmen habe ich nicht gefunden. Insofern kann hier nur auf das allgemein zugängliche Informationsmaterial der Pharmaunternehmen verwiesen werden. Selbst auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes findet man nur allgemeine, wenig aussagefähige Informationen. Desgleichen auf den Seiten des Paul-Ehrlich-Institutes (Bundesamt für Sera und Impfstoffe).

 

 

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