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Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.
Johann Wolfgang von Goethe

 

Kaum zu glauben, dass das obige Goethe-Zitat schon 200 Jahre alt ist. Es ist heute so aktuell wie damals.

 

In den letzten 100 Jahren bis 200 Jahren wuchs in den westlichen Industrieländern der Wohlstand unaufhörlich, die hygienischen Bedingungen wurden immer besser, die Medizin vermeldete immer sensationellere Fortschritte. Ständig wurde wieder irgendeine Krankheit endgültig besiegt. Eigentlich müssten inzwischen fast alle Menschen reich und gesund sein, und die Kosten für das Kranksein müssten so gering sein, dass man sie vernachlässigen kann. Und eigentlich müssten alle Menschen in der Lage sein, ihre Ansprüche zu befriedigen und sich selbst zu verwirklichen.

 

Wie wir alle wissen, ist aber das Gegenteil der Fall: Die öffentlichen Schulden haben eine Höhe erreicht, dass heute realistischerweise niemand mehr glauben kann, sie könnten irgendwann einmal zurückgezahlt werden. Bei den großen Konzernen sieht es nicht anders aus, und bei Privatpersonen ist ebenfalls eine Tendenz in diese Richtung zu erkennen. Die Anzahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger steigt unaufhörlich. Der Kapitalismus, schon tot geglaubt, feiert eine Renaissance, Globalisierung genannt. Die Anzahl der Ärzte hat in den letzten 40 Jahren ständig zugenommen, die Wartezimmer sind dabei aber nicht leerer geworden sondern eher voller. Die sozialen Sicherungssysteme sind pleite. Die Menschen werden immer mehr entmündigt, indem der Staat den Menschen mehr und mehr seine Verantwortung abnimmt: Die Erziehung der Kinder ist zum größten Teil in der Hand des Staates, auch wenn gelegentlich etwas anderes behauptet wird. Die Versorgung der Alten hat auch der Staat inne. Ein Versorgungs- und Risikovermeidungsdenken hat Einzug gehalten, das so weit geht, dass es heute schon Reparaturversicherungen für Fernseher gibt.

 

Jedem ist klar, wer schuldig an der ganzen Misere ist, nämlich die gierigen Banken, die profitsüchtigen Konzerne, die unfähigen Politiker, der Konsumterror und die Reizüberflutung in den Medien, der moderne Medizinapparat, der das System ausbeutet usw. Zu diesem Thema gibt es schon eine Reihe von Veröffentlichungen, einige davon Bestseller. Bewirkt haben sie nicht viel. Und warum? Weil die Autoren meistens das Gleiche tun wie diejenigen, die sie anprangern: Sie kümmern sich nicht um die wahren Verantwortlichen: uns alle und damit jeden einzelnen Menschen. Denn wir sind es, die für die Banken und Konzerne arbeiten und uns von ihnen mit Arbeitsplätzen erpressen lassen. Wir sind es auch, die die Politiker wählen und die Zeitungen kaufen. Wir sind es, die mit Bagatellproblemen die Wartezimmer der Ärzte belagern und die Allround-Versicherungspakete abschließen. Und wir sind es, die ständig auf Schnäppchenjagd sind und uns freuen, wenn wir mal wieder ein Supersonderangebot gefunden haben.

 

Jetzt können Sie fragen: „Was hat denn das mit meiner Gesundheit zu tun?“ Antwort: Alles! Die Weltgesundheitsorganisation hat einmal folgende Definition für Gesundheit gegeben: GESUNDHEIT = EIN ZUSTAND VOLLSTÄNDIGEN KÖRPERLICHEN, SEELISCHEN UND SOZIALEN WOHLBEFINDENS. Diese Definition geht schon ein gutes Stück weiter als die Realität, in der viele sich vorgaukeln, sie seien gesund, solange ihnen nichts wehtut.

 

Auf den folgenden Seiten sollen nun einige einfache Tips vermittelt werden, wie Sie sich einem solchen Zustand annähern können. Sie werden vergeblich nach Rezepten für Tees, Wickel oder irgendwelche Krankheitsvermeidungsstrategien suchen. Dafür finden sie ein paar Hinweise, wie Sie Stück für Stück die Verantwortung für sich selbst (wieder) übernehmen können. Vielleicht kommt ihnen das Eine oder Andere zu banal vor. Aber versuchen Sie es doch erst einmal. Sie werden sehen, dass es manchmal schon schwer ist, scheinbar Selbstverständliches zu tun.

 

Kluge halten das Gewöhnliche,

Dumme das Ungewöhnliche für toll.

Jean Paul

 

Wenn Sie sich im Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis umsehen, stellen Sie fest, dass das Thema Krankheit allgegenwärtig ist. Wenn Sie etwas genauer hinsehen, stellen Sie fest, dass es besonders diejenigen Menschen betrifft, die offensichtlich besonders viel für ihre Gesundheit tun. Es sind diejenigen, die zweimal jährlich Aktivurlaub machen, die sich zwischendurch in den Fitness-Studios abmühen, die schon alle Diäten kennen und ausprobiert haben, die sich in jedem Frühjahr sämtliche Lifestyle-Zeitschriften kaufen, um die jeweils neueste, sensationellste Diät (erfolglos) auszuprobieren, die kilo- bzw. literweise grünen Tee, Teebaumöl, Papayakerne, Grapefruitkerne, Spirulinaalgen, Apfelessig, Schwarzkümmel, Orthomolekularprodukte, Aloe vera usw. verschlingen. Häufig sind es aber auch die Menschen, die einfach nur „sehr gesundheitsbewußt“ essen und trinken: kein Fett, viel Fisch, jeden Tag Joghurt oder Magerquark, Zerealien.

 

All das wird mit gigantischen Werbekampagnen der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie (die zum größten Teil identisch sind!) unterstützt. Aber wenn das alles so gesund ist, warum werden dann diese Menschen, die soviel Gutes für sich tun, dennoch immer kranker statt gesunder?

 

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